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	<title>Sven Schlebes&#039; Wunderkammer</title>
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	<description>Hier bin ich Mensch. Hier darf ich sein.</description>
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		<title>Moses allein zuhaus!</title>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2012 21:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Schlebes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lovevolution]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="288" height="180" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/05/konkretomat_liebe_08-288x180.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="konkretomat_liebe_08" title="konkretomat_liebe_08" />Veröffentlicht in der Kolumne &#8220;Konkretomat &#8211; Liebe(r) konkret&#8221; auf www.fortschrittsforum.de Alle wollen die Wende. Alle wollen ins gelobte Land. Alle wissen, wo es langgeht. Und alle schreien&#8217;s raus. Bis auf die, die verstummen. Schade eigentlich. Denn die Stummen sind meist &#8230; <a href="http://sven.schlebes.net/2012/05/20/moses-allein-zuhaus/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="288" height="180" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/05/konkretomat_liebe_08-288x180.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="konkretomat_liebe_08" title="konkretomat_liebe_08" /><p></p><br /><p><em><strong>Veröffentlicht in der Kolumne &#8220;Konkretomat &#8211; Liebe(r) konkret&#8221; auf <a title="Fortschrittsforum" href="http://www.fortschrittsforum.de" target="_blank">www.fortschrittsforum.de</a></strong></em></p>
<p>Alle wollen die Wende. Alle wollen ins gelobte Land. Alle wissen, wo es langgeht. Und alle schreien&#8217;s raus. Bis auf die, die verstummen. Schade eigentlich. Denn die Stummen sind meist nicht die Dummen.</p>
<p>Führungsfiguren gab es viele. Selbsternannte. Vorhergesehene und gottgewollte. Eine der bekanntesten war Mose, der Israel aus der Gefangenschaft auf eine 40jährige Wanderschaft mitnahm, um im Land von Milch und Honig eine neue Heimat zu finden. Gerne nehmen ihn Changeberater heute immer noch zum Vorbild, wenn es darum geht, Organisationen auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts einzuschwören. Man nehme eine missliche Ausgangssituation (Gegenwart), eine leuchtende Zukunftsvision (Gelobte Land), eine heimatlose Gemeinschaft und einen gottbeauftragten Weisen mit 10 neuen Masterregeln, genügend Nahrung, die Hoheit über die Naturgewalten und genügend Zeit. Fertig.</p>
<p>Mit dem Mosesprinzip sollen nicht nur Unternehmen auf Vordermann gebracht werden: Selbst Gigantoherausforderungen wie die Energiewende und die europäische Einigung seien damit geradezu ein Klacks: Ein Ziel, ein Leader, eine Truppe. Geschafft. Erst vor drei Tagen ließ mich wieder ein Berater an dieser unendlichen Weisheit teilhaben. Doch was begnadete Unternehmenslenker wie seiner einer nie verstehen werden und wollen: Die Zeiten haben sich geändert. Wir sind schon lange nicht mehr eins, sondern viele. Nicht mehr wir, sondern ich. Und damit eher Beteiligte beim Turmbau zu Babel – nach dem Zusammenbruch und dem Verlust der gemeinsamen Sprache. Der Turm war ein Hohelied auf uns selbst. Auf unsere Konstruktion von der Welt. Doch eben nur eine Konstruktion. Eigentlich müssten wir froh sein, dass der Turmbau schief ging. Dass wir befreit sind von der Illusion eines Megawerkes. Befreit aus unserer selbstgemachten Gefangenschaft. Doch den Mörteleimer hinwerfen will so richtig niemand, um sich auf den Weg zu machen in eine neue und vor allem unbekannte Zukunft. Gelernt ist eben gelernt. Und mit jedem selbstlosen Vatermose, seinem gelebten Leben und einem Weisheitsauftrag inklusive 10 goldenen Regeln in der Hand und dem Versprechen auf ein neues Leben betreten 10 Antimose die Kommunikationsbühne und testen ihre Macht über vor allem virtuelle Naturgewalten. Ihr liebstes Werkzeug: der Shitstorm. Dicht gefolgt vom Bashquake. Dem Frozen-Action-Thunder. Oder der Everything-is-alright-Fata-Morgana.</p>
<p>Während der letzten Monate habe ich mit Führungskräften gesprochen und mit Geführten (irgendwie ist man ja immer beides zugleich) – in Politik, Wirtschaft, Religion, Kunst, Kultur und Sport. Ich habe zugehört. Zugehört. Und: zugehört. Und vor allem eines festgestellt: Die klassische 90-09-01-Regel des Changemanagements und des Social Community – Aufbaus hat für die nachhaltige Veränderung keine Relevanz mehr: 90% passive Konsumente, 9% Manchmal-Einbringer, 1%-Dauerbrenner. Denn die insgesamt 10%-Changemaker sind sich nicht einig genug, um den 90%-Trägheitstanker nach vorne zu bringen. Und da die neue Changemakergeneration eben keine Alphatierklasse alten Musters ist, sondern vor allem teamorientiert, schmerzt sie – insofern sie keine reinrassigen Karrierehonks sind – die Vereinzelung besonders. Die Verunsicherung ob der eigenen Mission steigt. Die Frage nach Richtigkeit, seine Ziele gegen andere durchzudrücken. Und vor allem auch die Lust, ständig auf die 90% zu warten, Verständnis für die ewige Selbstverhinderung und das Kleinkindgehabe: „Die brauchen halt noch Entwicklungszeit. Und das ist der Job der Stärkeren – stets zu Diensten zu sein.“<br />
Reihenweise habe ich sehr gute Menschen verstummen sehen. Sie sind nicht ausgebrannt. Ganz im Gegenteil. Es sind sehr gute, wache, sehr begabte Menschen. Aber eben auch sehr sensibel. Und nicht kampforientiert. Sie meiden Karrierekampfsituation, die harte Menschen erfordern. Aber anstatt in der Auseinandersetzung stark und einig zu werden und in den entscheidenden Momenten dranzubleiben, neutralisieren sie sich eigenständig. Übrig bleiben verhärtete Leader, Strukturnarzisten und sicherheitsorientierte Bewahrer. Eine Übertreibung. Sicherlich. Aber durch die Neutralisierung fehlt langfristig das natürliche Herz der Organisationen. Ein Herz, das sich entschieden hat. Ein Herz, das aus seiner entschiedenen Stärke Menschen verbindet. Immer wieder. Und das weiß, dass Veränderungen sehr sehr viel Zeit brauchen. Dieses Herz lässt das Multioptionsversprechen unserer Karriere- und Konsumzeit verstreichen und entscheidet sich für eine langfristige Vertiefung in der Vertikalen: kontinuierliche Arbeit, unaufgeregt, langfristig angelegt.</p>
<p>So sitzen die Mose dieser Zeit, die zusammen ein echt gutes Kernteam abgegeben hätten, dann allein zuhaus&#8217; und weiden sich an ihrer Bitterkeit.<br />
Es ist nicht leicht in Zeiten wie diesen, sich langfristig einer Sache zu verschreiben. Lange Durststrecken zu durchwandern, von den Bequemlingen aus der sicheren zweiten Reihe in kritischen Situationen belächeln und nach dem Erfolg geordnet überholen zu lassen. Es ist verdammt schwer, ein Herz zu sein. Aber: Ihr seid nicht allein. Gebt die falsche Konstruktion von euch und dem Leben auf, verlasst den Turmbauplatz und eure Isolation und erhöht den Pulsschlag.<br />
Diese Generation ist eine Brückengeneration: Sie wird nicht ankommen, aber losgehen. Und das ist das Entscheidende!</p>
<p>Auf die Plätze, fertig: Los!</p>
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		<title>Liebe(r) konkret 07: Ich bin wieder da!</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 18:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Schlebes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konkretomat]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="288" height="180" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/05/konkretomat_liebe_07-288x180.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Liebe(r) konkret 07: Ich bin wieder da!" title="konkretomat_liebe_07" />Veröffentlicht auf: www.fortschrittsforum.de Alles hat seinen Preis. Vor allem der Einstieg in die Selbstverantwortung. Die größte Herausforderung: Dafür einzustehen, wer du wirklich bist. Bereit für die Wahrheit? Wer wissen will, wohin sich unsere Gesellschaft entwickelt, sollte beobachten, wohin das Geld &#8230; <a href="http://sven.schlebes.net/2012/05/07/lieber-konkret-07-ich-bin-wieder-da/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="288" height="180" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/05/konkretomat_liebe_07-288x180.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Liebe(r) konkret 07: Ich bin wieder da!" title="konkretomat_liebe_07" /><p></p><br /><p>Veröffentlicht auf: <a href="http://www.fortschrittsforum.de">www.fortschrittsforum.de</a></p>
<p><em><strong>Alles hat seinen Preis. Vor allem der Einstieg in die Selbstverantwortung. Die größte Herausforderung: Dafür einzustehen, wer du wirklich bist. Bereit für die Wahrheit?</strong></em></p>
<p>Wer wissen will, wohin sich unsere Gesellschaft entwickelt, sollte beobachten, wohin das Geld fließt. Und wer die Richtung bestimmt. Das ist ein alter Hut. Vor allem im erlauchten Kreis des Fortschrittforums. Doch in seiner Klarheit immer wieder augenöffnend.</p>
<p>Als ich in dieser Woche mit meiner Tochter vom Morgenspaziergang aus dem Tiergarten zurückkam, machten wir Halt in einem Backwarenfranchisestore. Mit einem Kaffee setzten wir uns an einen Tisch und freuten uns über die Frühlingssonne. Auf dem Tisch lag eine Tageszeitung mit der schlichten Meldung: Die Aktionäre trauen sich wieder aufs Parkett. Allen Blasen, Finanzkrisen und Eurounsicherheiten zum Trotz. Zum ersten Mal seit Jahren verzeichnet das Deutsche Aktieninstitut wieder mehr Aktienkäufe als Verkäufe. Das Interessante: Es seien nicht die institutionellen Anleger, die ihre Fonds wieder für das Aktienspiel im großen Stil öffneten. Die hätten, so der Tonus des Artikel, mittlerweile zu viele rechtliche Restriktionen und auch eine gehörige Portion Respekt vor einem erneuten Reputationsverlust. Nein: Es sein vor allem die Privatanleger.<br />
Und die investierten vor allem in das, was Rendite verspräche – und eben nicht in eine wie auch immer geartete „neue Welt“. Und: Sie hätten gelernt, schneller Verlierer loszulassen und auf neue Pferde zu setzen. Schlechte Zeiten für dauerkriselnde Volksangebote.</p>
<p>Wer hätte das gedacht? Da wird in den intellektuellen Zirkeln dieser Republik die Ausgestaltung des Finanzsystems generell diskutiert und mit ihr die moralische Beschaffenheit ihrer institutionellen und personellen Mitspieler – da schleicht sich der strukturell und mittlerweile auch emotional und kognitiv ungebundene Privatanleger aufs Parkett und haucht dem anrüchigen Spiel neues Leben ein.<br />
Und damit nicht genug: Er hält sich auch nicht an die inhaltlichen Ergüsse von Expertengremien zur sinnvollen und nachhaltigen Ausgestaltung unseres Allgemeinwesens. Nein, er investiert sein Geld in das, was ihm zu erst mal mehr Geld bringt.</p>
<p>Da predigen Prominente wie Hannes Jaennicke seit Jahren dem Endverbraucher: „Du hast die Macht!“ Und der Erfolg unendlicher Ökozertifizierungssyteme scheint ihm Recht zu geben. Doch wer Geld im größeren Stil investieren will, rechnet immer noch mit den alten Weltanschauungsformeln des ideologiefreien Wachstums und der Ertragssicherheit mit ein wenig Kursphantasie. Denn er hat schließlich die Macht.</p>
<p>Diese Loslösung des Einzelnen aus Großsystemen an sich ist ja der Megatrend schlechthin. Und das gleichzeitige Bashing auf das damit verbundene Spiel und seine alten Mitspieler ebenfalls: vor allem bei Religion und Politik. Doch anders als ebenfalls in intellektuellen Zirkeln oft beschworen scheint der Weggeher nicht in der Passivität zu versinken. Nein, er macht das, was die alten Mitspieler wirklich nervös macht: Er kehrt chaotisch-dilletantisch auf das Spielfeld zurück und schert sich weder im Regeln noch um alte Absprachen und neue Erkenntnisse.</p>
<p>Denn jetzt ist seine Zeit angebrochen. Und es geht nicht darum, die Existenz der zurückgelassenen alten Akteure zu sichern, sondern die eigene Kraft zu spüren. Und auch die eigenen Grenzen.</p>
<p>Eine Selbstermächtigung scheint gerade vonstatten zu gehen. Langsam. Leise. Unumkehrbar. Und es ist in der Tat nicht abzusehen, wieviel Freigeist unser hochgetunte-verschränktes On-Demand-Mehr-Generationen-Gesellschaftssystem überhaupt ertragen kann. Wieviel Puffer es für die Unwuchten einer Gesellschaft im Übergang vom Paternalismus hin zur Mündigkeit bereithält. Und über welches geistig-emotionales Rüstzeug die neuen Mitspieler verfügen.</p>
<p>Bringen Sie wirklich das erhoffte Systemupdate mit sich, oder geht das alte Spiel nach einem erfolgreichen Verdrängungswettbewerb mit neuen Spielern weiter?</p>
<p>Im Laden waren wir mittlerweile die einzigen Kunden, und so begann der Verkäufer ein Gespräch mit uns beiden. Über den Euro, seinen Arbeitgeber und seine Freunde. Ob er denn wegen des Ökostroms und des ganzheitlichen Produktionsprozesses in diesem Backstore angefangen habe, wollte ich wissen.</p>
<p>Da zuckte er nur mit den Schultern und meinte lapidar: „Hier verdiene ich im Vergleich zu anderen Stores am einfachsten Geld. So kann ich nach der Arbeit machen, was ich wirklich will und liebe: Mit Freunden abhängen. Einkaufen gehen. Spaß haben.“</p>
<p>Liebe, so habe ich in dieser Woche meiner Suche nach der Liebesrevolution gelernt, ist vielfältig und garantiert nicht so, wie ich es gerne hätte. Liebe, das heißt vor allem für Menschen wie mich: Loslassen und vertrauen. Auf Sinn. Und den anderen. Den Unbekannten.</p>
<p>Klingt unsinnig?</p>
<p>Willkommen in der neuen Zeit.</p>
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		<title>This guy is so horny!</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 18:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Schlebes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lovevolution]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="288" height="216" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/05/My_Milhouse_shirt_by_Milelope-288x216.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="(c) Milelope ad deviantart" title="My_Milhouse_shirt_by_Milelope" />Eine Buchautorin empfahl mir am Wochenende, einen schamanischen Spaziergang zu unternehmen. Wichtig: Darauf achten, was geschieht. 1) In Kreuzberg treffen drei Szenegirls und ich aufeinander. &#8220;Look, this guy is so horny.&#8221; Gelächter. &#8221;Maybe. Why not?&#8221; Und Drukpa Kunley lacht mit. 2) Milhouse &#8230; <a href="http://sven.schlebes.net/2012/05/07/this-guy-is-so-horny/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="288" height="216" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/05/My_Milhouse_shirt_by_Milelope-288x216.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="(c) Milelope ad deviantart" title="My_Milhouse_shirt_by_Milelope" /><p></p><br /><p>Eine Buchautorin empfahl mir am Wochenende, einen schamanischen Spaziergang zu unternehmen. Wichtig: Darauf achten, was geschieht.</p>
<p>1) In Kreuzberg treffen drei Szenegirls und ich aufeinander. &#8220;Look, this guy is so horny.&#8221; Gelächter. &#8221;Maybe. Why not?&#8221; Und Drukpa Kunley lacht mit.</p>
<p>2) Milhouse im Astronautenkostüm mit Jack-The-Lantern findet bei Burger King den Weg zu mir. Am Abend switchen wir zu den Simpsons: Die Stadt wird von einem  Jack-The-Lantern bedroht. Milhouse gibt zu, er sei aufeinmal da gewesen, als er an ihn gedacht habe. Da erzählt Lisa ihm von Tom Truthan, dem Todeschützen, woraufhin Milhouse zu Tom betet und dieser erscheint. Die Stadt ist gerettet: &#8220;Milhouse, deine kindliche Unschuld hat uns gerettet!&#8221;</p>
<p>Wenn das mal kein erfolgreicher, schamanischer Spaziergang war.</p>
<p>Lehren pur!</p>
<p><strong>Foto:</strong> Mit freundlicher Genehmigug (c) Milelope. Deviantart. <a href="http://milelope.deviantart.com/art/My-Milhouse-shirt-83949175">http://milelope.deviantart.com/art/My-Milhouse-shirt-83949175</a></p>
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		<title>Liebe(r) konkret 06: Vom Kaspern und mausern.</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 17:49:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Schlebes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konkretomat]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="288" height="180" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/04/konkretomat_liebe_06-288x180.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Konkretomat. Liebe(r) konkret 06" title="konkretomat_liebe_06" />Veröffentlicht auf: www.fortschrittsforum.de Feind in Sicht: Endlich haben die deutschen Struktureliten wieder einen Gegner. Die Piraten. Schluss mit den quälenden Indikatordebatten und der Neupositionierung. Das alt-geliebte Spiel mit der A-Karte kann beginnen. &#160; So ist das mit der Wahrheit. Entscheidend &#8230; <a href="http://sven.schlebes.net/2012/05/01/lieber-konkret-06-vom-kaspern-und-mausern/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="288" height="180" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/04/konkretomat_liebe_06-288x180.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Konkretomat. Liebe(r) konkret 06" title="konkretomat_liebe_06" /><p></p><br /><p>Veröffentlicht auf: <a href="http://www.fortschrittsforum.de">www.fortschrittsforum.de</a></p>
<p><em>Feind in Sicht: Endlich haben die </em><em>deutschen Struktureliten wieder einen Gegner. Die Piraten. Schluss </em><em>mit den quälenden Indikatordebatten und der Neupositionierung. Das </em><em>alt-geliebte Spiel mit der A-Karte kann beginnen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So ist das mit der Wahrheit.<br />
Entscheidend ist nicht, was wahr ist, sondern wer sagt, dass es wahr ist. Systemlogik. Seit Monaten quälen wir uns nun durch diese endlosen Sturkturdebatten. Hören Wissenschaftlern zu, verfolgen Weltuntergangsszenarien, nicken bedächtig bei Indikatorenvorschlägen. Und hoffen doch inständig, dass alles irgendwann wieder so ist wie vorher.  Bevor dieses Krisengerede in ein Dauerkrisengefühl überging und vor allem mich selbst ganz schlecht aussehen ließ. Weil ich auf einmal nicht gut genug war für diese neue Welt. Zu langsam. Zu wenig gebildet. Zu defensiv. Zu teuer. Zu ineffizient. Von gestern.</p>
<p>Es kam über Nacht. Dieses Gefühl. Und ich habe es nicht darum gebeten zu erscheinen.</p>
<p>Und jetzt. Jetzt stehe ich unter Dauerfeuer. Von allen Seiten. Und auf einmal haben es alle schon immer besser gewusst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Also, ich kann sie verstehen, die Strukturkonservativen, für die nun eine Welt zusammenbricht. Lange Zeit war ich einer von ihnen. Glaubte ich zu sein. Dann habe ich die Seiten gewechselt. Zu denen, die nicht ins Raster passten. Nicht ins System. Und damit unbrauchbar waren. Zu teuer. Zu ineffizient.<br />
Kurzum: Überflüssig. Und dabei war das einzige, was ich gemacht hatte: Wahrheiten in Frage zu stellen. Und das noch nicht mal, um sie außer Kraft zu setzen. Sondern um sie mir über eine sogenannte diskursive Auseinandersetzung wieder anzueignen. Doch das, so merkte ich schnell, war nicht gewünscht in einem System, das seit Jahrzehnten schon so wunderbar funktioniert. In dem sich alle Teile des Gesamtsystems so wunderbar eingerichtet haben. Und alle miteinander gut organisiert und reglementiert Beachtung finden und irgendwie auch Geld verdienen. Und jeder sich dabei als der moralisch Bessere empfindet. Selbst Demonstrieren bringt Geld. Alles Durchprofessionalisiert. Auch das Empören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bis angeblich die Piraten kamen. Schrecklich naiv. Schrecklich unprofessionell. Schrecklich zerstörerisch:“Kapern und herumkaspern“ hat das die FAZ genannt. Und die ist noch nett gewesen. Alle meine Gesprächspartner in den letzten beiden Wochen haben mit einer enormen Aggressivität auf das, nennen wir es – Phänomen Piraten – reagiert. Fast schon panisch. Und doch irgendwie froh. Denn nun ist sie endlich vorbei, die Zeit des Neuüberlegens. Und endlich, endlich kann wieder gebasht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wissen Sie, ich bin am letzten Wochenende mit der BVG und der Erlebnis-U-Bahn in einem offenen Waggon durch das Tunnelsystem gefahren. Unheimlich war das, aber vor allem die Einfahrt in die U-Bahn-Höfe war eine Offenbarung. Wir behelmten Ausflügler auf dem Wagen fuhren ganz langsam an den Wartenden in den Bahnhöfen vorbei. Und jede Seite schaute sich mit großen Augen abschätzig an: Freakshowtime. Blieb nur die Frage, wer hier der Freak war: Wir auf dem Waggon oder die im Bahnhof?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Geschichtswissenschaftler wissen: Sogenannte Freaks und Narren betreten immer dann die Bühne, wenn alte Systemwahrheiten zusammenbrechen, sich neue abzuzeichnen scheinen und das etablierte Spiel der normalen Menschen auf der großen Bühne des Lebens selbst etwas Närrisches entwickelt hat. Sie tanzen durch die Straßen und Talkshows und halten wie jeder guter Narr den Spiegel vor: Wer spielt denn hier eigentlich ein närrisches Spiel staatsbewappt und fackelbeleuchtet? Wer kapert Institutionen und Gewissheiten? Wer predigt Wasser und trinkt Wein? Und um wen geht es hier eigentlich bei dem ganzen Spiel? Wirklich um das Weltklima? Das hungernde Kind in der Wüste? Den politischen Gefangenen? Oder vielleicht doch nur um den nächsten Blogeintrag und das nächste Diskussionspanel mit Öffentlichkeitsgarantie? Wer weiß das schon.</p>
<p>Piraten sind Piraten sind Piraten. Und was sind wir? Der gute Mensch vom Fortschrittsforum? Wenn man das immer so wüsste.</p>
<p>In meinem Berliner Kiez gibt es eine große Kreuzung. Dort sitzt tagein, tagaus ein älterer Mann mit Pferschwanz auf einer Absperrung und ruft den vorbeieilenden Passanten etwas nach. Manchmal auf Deutsch. Manchmal auf Englisch. Gestern war ich dran: „Hey du da. Grinsekatze. Was tust du? Spielst du Fussball?“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Meine Mitpassanten schauen betroffen nach unten. Mich bringt Mister Pferdeschwanz zum Nachdenken. Ja, was mache ich da eigentlich? Auf der Suche nach der Liebesrevolution bin ich in mich selbst versunken. Das da draußen ist – und da hat Mister Pferdeschwanz Recht &#8211; nur Kulisse für meine Wahrheit. Mein Spiel. Meine Vorstellung. Aber will ich mir meine kaputt machen lassen? Ich habe mich auch eingerichtet in meiner Wahrheit. Undurchsichtig. Intransparent verworren. CC 3.0 lizensiert. Mein Spiel heißt: Liebesrevolution. Und wie heißt eures? Mag ich neue Mitspieler? Warum eigentlich nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lasst die Piraten doch Piraten sein und heißt die neuen Mitspieler „Willkommen“: Das echte Kaperspiel hat doch schon lange vorher begonnen. Wir alle haben irgendwas besetzt. Meinungen. Thesen. Positionen. Strukturen. Geldtöpfe. Partner. Gewissnheiten. Es ist unser kulturelles Selbstverständnis. Unser Habitus. Mal mehr oder weniger ethisch gefärbt. Wer nicht mitspielt, fällt durchs Raster und wacht irgendwann als echter Kaspar genannt Hauser wieder auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht sollten wir wirklich mal loslassen. Auf See gehen. Auf Reisen. Um uns selbst neu zu entdecken.<br />
Unser ganzes Land. Und die Menschen. Und vielleicht verlieben wir uns dann ja neu. In die anderen. In uns. In unsere Gemeinschaft. Und dann. Ja dann haben wir eine Zukunft.</p>
<p>Nicht im Gleichschritt. Aber gefreestyled.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Also, ich liebe diese Vorstellung jetzt<br />
schon.</p>
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		<title>Gestatten: Karma</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 17:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Schlebes</dc:creator>
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		<title>Thanx 01</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 21:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Schlebes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thanx]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="288" height="192" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/04/461416_10150749458267520_787272519_9569236_1987238470_o-288x192.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="461416_10150749458267520_787272519_9569236_1987238470_o" title="461416_10150749458267520_787272519_9569236_1987238470_o" />Markus 4, 26-29 Vom Wachsen der Saat &#8220;26 Jesus sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft 27 und schläft und aufsteht, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst &#8230; <a href="http://sven.schlebes.net/2012/04/18/thanx-01/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="288" height="192" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/04/461416_10150749458267520_787272519_9569236_1987238470_o-288x192.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="461416_10150749458267520_787272519_9569236_1987238470_o" title="461416_10150749458267520_787272519_9569236_1987238470_o" /><p></p><br /><p><strong>Markus 4, 26-29 Vom Wachsen der Saat</strong></p>
<p><em>&#8220;26 Jesus sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft 27 und schläft und aufsteht, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst – er weiß nicht wie. 28 Denn von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, danach den vollen Weizen in der Ähre. 29 Wenn sie aber die Frucht gebracht hat, so schickt er alsbald die Sichel hin; denn die Ernte ist da.&#8221;</em></p>
<p><em></em>&#8212;&#8211;</p>
<p><em>&#8220;In dieser Kirche mit Himmelsohr in Catania / Sizilien habe ich am Sonntag einen Gottesdienst gehalten, das war echt beeindruckend. Thema: das Gleichnis vom mühelosen Wachsen der Saat: automaté ! Auf die Idee hat mich <a href="http://www.facebook.com/sven.schlebes" data-hovercard="/ajax/hovercard/user.php?id=672047502">Sven Schlebes</a> gebracht! Wahrscheinlich hat er es gar nicht mitbekommen, umso mehr: Danke! <img src='http://sven.schlebes.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> &#8221;</em></p>
<p>Jürgen Harder</p>
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		<title>Silence</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 21:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Schlebes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lovevolution]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="288" height="215" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/04/267939_10150229586714247_25366484246_7221912_1131460_n-288x215.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Sven Schlebes" title="267939_10150229586714247_25366484246_7221912_1131460_n" />Schon mal mehrere Wochen lang keine Pläne gemacht? Planlos gelebt? Umgeben von Planern und Fragern und Zweiflern? Ein echtes Experiment. Der MedMob beginnt: Jetzt! An jedem Ort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="288" height="215" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/04/267939_10150229586714247_25366484246_7221912_1131460_n-288x215.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Sven Schlebes" title="267939_10150229586714247_25366484246_7221912_1131460_n" /><p></p><br /><p>Schon mal mehrere Wochen lang keine Pläne gemacht?<br />
Planlos gelebt?<br />
Umgeben von Planern und Fragern und Zweiflern?<br />
Ein echtes Experiment.<br />
Der <a title="MedMob Berlin" href="http://www.facebook.com/medmobberlin" target="_blank">MedMob</a> beginnt: Jetzt! An jedem Ort.</p>
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		<title>Der Weg des leeren Herzens</title>
		<link>http://sven.schlebes.net/2012/04/16/der-weg-des-leeren-herzens/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 22:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Schlebes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lovevolution]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="288" height="216" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/04/24032012-288x216.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Street Art Berlin" title="24032012" />Den Weg der leeren Hand. Das ist Zen. Den Weg des leeren Herzens. Das ist meiner. Ist es möglich, ihn zu gehen? Wenn alle um dich herum nach Antworten rufen? Nach Plänen. Nach Zahlen. Nach Angeboten. Alle wollen Konkretes. Um &#8230; <a href="http://sven.schlebes.net/2012/04/16/der-weg-des-leeren-herzens/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="288" height="216" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/04/24032012-288x216.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Street Art Berlin" title="24032012" /><p></p><br /><p>Den Weg der leeren Hand. Das ist Zen.<br />
Den Weg des leeren Herzens. Das ist meiner.<br />
Ist es möglich, ihn zu gehen?<br />
Wenn alle um dich herum nach Antworten rufen?<br />
Nach Plänen.<br />
Nach Zahlen.<br />
Nach Angeboten.<br />
Alle wollen Konkretes. Um sich vor dem leeren Herzen zu schützen.<br />
Weil der Weg dahin ein radikal ehrlicher ist.<br />
Selbtverantwortlich.<br />
Kann ein leeres Herz in Mitten des Lebens leben?<br />
Existieren? Coexistieren?<br />
Fragt mich später nochmal.</p>
<p>&#8212;-<br />
<em><br />
&#8220;Wenn Sie zu einem Heiligen kommen und der Heilige ist zufrieden mit Ihnen, wird er Ihren Raum säubern. Was ist Ihr Raum? Ihr Herz. Und das Säubern bedeutet, dass die Samskaras hinausgefegt werden. Das löst großes Leiden aus. Die Leute sagen dann: Er bestraft sie. Aber in Wirklichkeit ist das nicht so.&#8221;</em></p>
<p>Inspiration aus: Irina Tweedie. Der Weg durchs Feuer. Tagebuch einer spirituellen Schulung durch einen Sufimeister. Interlaken 1988. S. 714.</p>
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		<title>Schreib mal wieder</title>
		<link>http://sven.schlebes.net/2012/04/16/schreib-mal-wieder/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 21:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Schlebes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theo. Katholisches Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="288" height="215" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/04/270377_10150230441864247_25366484246_7230489_4907953_n-288x215.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Sven Schlebes. Shiva." title="270377_10150230441864247_25366484246_7230489_4907953_n" />2. inoffizieller Brief der Serie &#8220;Schreib mal wieder&#8221; in THEO. Katholisches Magazin. Rotstiftopfer. &#160; Liebe Barbara, vielen herzlichen Dank für deine wunderbare Nachricht. Vier Kinder hast du mittlerweile? Und das klappt alles wunderbar mit euren beruflichen Tätigkeiten? Wir üben in &#8230; <a href="http://sven.schlebes.net/2012/04/16/schreib-mal-wieder/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="288" height="215" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/04/270377_10150230441864247_25366484246_7230489_4907953_n-288x215.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Sven Schlebes. Shiva." title="270377_10150230441864247_25366484246_7230489_4907953_n" /><p></p><br /><p>2. inoffizieller Brief der Serie &#8220;Schreib mal wieder&#8221; in <a title="Theo. Katholisches Magazin." href="http://www.theo-magazin.de">THEO. Katholisches Magazin</a>.<br />
Rotstiftopfer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Liebe Barbara,</em></p>
<p><em>vielen herzlichen Dank für deine wunderbare Nachricht. Vier Kinder hast du mittlerweile? Und das klappt alles wunderbar mit euren beruflichen Tätigkeiten? Wir üben in dieser Hinsicht noch. Mit unserer kleinen Großen waren wir gerade beim zukünftigen Kinderladen bei uns um die Ecke. Vorbesprechung für die Eingewöhnung. 9 weitere Kinder sind in Coco&#8217;s zukünftiger Gruppe. Wir hatten Schokoladenostereier mit dabei. Als Warm-Up-Geschenk sozusagen. Ob hier den überhaupt Ostern gefeiert werden, fragte ich die Erzieherinnen. Woraufhin die lachten und meinten: „Natürlich. Ebenso wie das Laubhüttenfest, der Ramadan und Diwali, das Lichterfest der Inder. Je nachdem, welche Kinder gerade in unserer Gruppe sind.“ Vor zwölf Jahren hätte mich das fremdeln lassen. Klingt ein wenig nach Beliebigkeit. Heute weiß ich: Es ist Vielfalt. Und genau deshalb bin ich ja nach Berlin gegangen. Auch wenn hier in der Realität diese Vielfalt häufig die Menschen überfordert und nicht dafür sorgt, dass das eigene Leben reicher wird. Sondern vor allem anstrengender und Ich-bezogener. Nicht aus Desinteresse. Aber das eigene Leben auf allen Ebenen in sich stimmig und funktionierend ständig neu zu gestalten, ist doch ein großer Kraftakt. Brückenbau wird so zur Kür. Auch wenn es Pflicht sein sollte. Ich bin gespannt, wie unsere Kleine mit der Vielfalt umgehen wird. Vor allem in Sachen Glauben in dieser angeblich so atheistischen Stadt. Aber das ist meiner Überzeugung nach eine gern erzählte Mär der aus dem übrigen Bundesgebiet Zugezogenen. Sicherlich: Regelmäßige Kirchgänger mit Biokaffeabo im Gemeindesaal findest du hier kaum. Also das klassische Normalpublikum. Berlin ist Szenestadt. Und jede Szene hat ihre Wallfahrtsorte. Das katholische Ministerialbeamtenbildungsbürgertum ebenso wie die russische Orthodoxen oder evangelikale Afrikaner. Der offen zur Schau getragene Ritualglaube mit Bankplatzvergabe im Sozialrangordnungstakt – das ist in der Tat nicht die Spiritualität der Berliner. Geglaubt wird hier in Kleinstgemeinschaften meist in Hinterzimmern. Das schenkt Wärme in der kalten Anonymität. Und Freiheit in der Ausgestaltung der empfundenen Wahrheit. So wie jetzt hier gerade bei unserem Kiezinder zwei Häuserzeilen weiter. Berlin liebt Indien. Vor allem Bollywood. Und Sharuk Khan. Und alles, was an diese bunte Welt erinnert. So wie dieser Laden hier. Wer bezahlen möchte, geht durch das Restaurant fast bis zur Küche. Die Kasse befindet sich am Fenster zum Hinterhof in Gelb, in dem sich ein kleiner Haustempel mit Altar befindet. Mit frischen Blumen, dem obligatorischen Schirm und einem großen schwarzen Lingam auf dem Dach. Wer will, kann anstatt Trinkgeld für den Koch gerne etwas Milch vergießen. Ich mache natürlich immer beides: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist &#8230;“ Auch wenn ich nicht so recht verstehe, was ich da tue. Aber es fühlt sich gut an. Und wenn ich dann wieder am Tisch im Gastraum sitze und auf die alte Zeichnung eines Menschen und seiner Akkupressurpunkte schaue, denke ich manchmal an das Wort vom kommenden Christuskörper, den alle Gläubigen zusammen bilden. Ob man sich wohl aussuchen darf, welches Körperteil man bilden wird? Und gehören die Diwali-feiernden Kinder aus Coco&#8217;s Gruppe dann auch zum Organismus? Wer weiß das schon. Wie heißt es so schön: Abwarten und Tee trinken.</em></p>
<p><em>Ob mit Honig oder ohne.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Süße Grüße aus dem Osten gen Westen an euch sechs,</em></p>
<p><em>Sven und Familie</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lass es zu</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 21:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Schlebes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lovevolution]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="288" height="281" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/04/yantra-288x281.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Yantra" title="yantra" />Meine schwerste Lektion. Die tägliche Übung mitten im Leben. Im Alltag. Umgeben von anderen Menschen und dem Tagwerk. Und dann das: Loslassen. Um alles zu geben. Sauschwer. Wenn sie mich fragen. &#8220;Es kann verwirrend und beunruhigend sein, traditionellen Unterweisungen zu &#8230; <a href="http://sven.schlebes.net/2012/04/16/lass-es-zu/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="288" height="281" src="http://sven.schlebes.net/wp-content/uploads/2012/04/yantra-288x281.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Yantra" title="yantra" /><p></p><br /><p>Meine schwerste Lektion. Die tägliche Übung mitten im Leben. Im Alltag. Umgeben von anderen Menschen und dem Tagwerk. Und dann das: Loslassen. Um alles zu geben. Sauschwer. Wenn sie mich fragen.</p>
<p><em>&#8220;Es kann verwirrend und beunruhigend sein, traditionellen Unterweisungen zu begegnen, denn sie werden uns bitten, nirgendwo hinzugehen. Sie werden uns im Gegenteil vorschlagen, hier zu bleiben mit dem, was und wie es ist, ohne die Absicht oder den Willen es zu verwandeln oder entsprechend den Idealen oder Theorien zu vervollkommnen. Sie bitten uns, unsere ganzen beschränkten Kenntnisse aufzugeben, eher alles auszuleeren, als mit dem Aufhäufen fortzufahren. Sie laden uns ein, das Wagnis einzugehen in einem völligen „ich weiss nicht“ zu bleiben und dabei nach und nach alle konzeptionellen Filter fallen zu lassen, die unseren Blick getrübt haben, bis er völlig durchscheinend und in vollkommener Einheit mit dem Wirklichen ist. Denn das wahre Wissen kann niemals gewusst, es kann nur gelebt werden. Das heisst, es bleibt niemand mehr, um zu behaupten „ich weiss etwas“, „ich kenne etwas“. Es bleibt nur noch die absolute Evidenz, das Wissen zu SEIN. Keine Spaltung mehr möglich. Wir leben ein ununterschiedenes Wissen, das die Gegensätze aufnimmt und die besonderen Kenntnisse einschliesst. Eine Kenntnis, die die Welt nicht mehr zerstückelt und uns an keinerlei besonderes Wissen bindet.&#8221;</em></p>
<p><strong>Aus:</strong> Nathalie Delay. Die Verbindung ist ein (begrenztes) Wissen. Das Wissen ist die Verbindung (2. Strophe, Shiva Sutra). 2011. <a title="Nathalie Delay" href="http://www.nathaliedelay.com/deutsch/verbindung.html" target="_blank">http://www.nathaliedelay.com/deutsch/verbindung.html</a>.</p>
<p><strong>Tägliche Übung:</strong> <a title="Nathalie Delay" href="http://youtu.be/6A54yq5GPdM" target="_blank">http://youtu.be/6A54yq5GPdM</a></p>
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