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Seele der Wirtschaft

Hat die Wirtschaft eine Seele? Tomáš Sedláček behauptet: Ja.
Und ihre Schlüsseltugend sei die Mäßigung.
Für mich bleibt immer die Frage: Ist etwas etwas und etwas anderes nicht?
Die Antwort gibt Herr Sedláček eigentlich schon selbst:
Wir wollen, dass etwas ist, wie es ist. Und mit diesem Wollen beginnt, dass es etwas ist und eben etwas anderes nicht. Und dabei ist es eben doch das eine und das andere.
Hierin liegt Segen und Fluch zugleich. Letzten Endes ist es aber das Ende des Opferlandes und der Beginn der Erkenntnis: Wir wollen, dass es so ist, wie es ist.

Mein Wille geschehe.

Jetzt bleibt als Freund der Quelle die Frage: Und was ist gewollt? Ist das, was geschieht, in Summa vielleicht eben doch auch metaphysisch gewollt? Und die Entscheidung lediglich, es zu lieben oder dagegen zu kämpfen?

A very good question.

Link zum Interview: http://www.videoportal.sf.tv/video?id=f990d315-d116-46e7-8c9d-58b672ffca97

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