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13: Be golden

Die Dinge sind Dinge. Und doch lohnt sich der Blick hinter die Dinge und Symboliken. Auf die Wesentlichkeit der Dinge und Symboliken. Dann entdeckst du wahrhaftes Gold.

Der goldene Buddha

„Die Götter bevorzugen das Leben im Himmel. Die Teufel lieben es auf der Erde zu sündigen. Die Yogis erfreuen sich am spirituellen Üben. Die Heiligen tun ihren Mitmenschen gerne Gutes. Ich liebe die Frauen und die Frauen lieben mich. Glück dem, der seinen spirituellen Weg kennt. Mögen alle Wesen glücklich sein.“

Lied über das Vergnügen

„Eine junge Frau findet Vergnügen an der Liebe. Ein junger Mann findet Vergnügen am Sex. Ein alter Mann findet Vergnügen an seinen Erinnerungen. Das ist die Lehre von den drei Vergnügen.Wer die Wahrheit nicht kennt, der ist verwirrt. Wer keine Ziele hat, erbringt keine Opfer. Wer keinen Mut hat, wird kein Yogi. Das ist die Lehre von den drei fehlenden Dingen. Auch wenn ein Mensch den Weg der Weisheit kennt, ohne zu praktizieren erfolgt keine Verwirklichung. Auch wenn ein Meister dir den Weg zeigt, gehen musst du ihn selbst.“

 

Die fünf spirituellen Wege

„Ich übe den Weg der Selbstdisziplin. Ich meditiere jeden Tag.Ich gehe den Weg der umfassenden Liebe. Ich sehe mich als Mutter und Vater aller Wesen. Ich verwirkliche den Gottheiten-Yoga. Ich visualisiere mich als Buddha in der kosmischen Einheit. Ich lebe im anhaftungslosen Sein. Ich fließe gelassen mit Freude und Leid. Ich lese die Bücher aller Religionen und praktiziere alles im richtigen Moment. Das Leben ist mein Lehrmeister und meine Weisheit mein Führer.“
Im Alter gab Drukpa Künleg sein Leben als Wanderyogi auf. Er zog an einen abgeschieden Ort und praktizierte den Paradies-Yoga. Er verweilte beständig im Licht und verwandelte sich bei seinem Tod in einen goldenen Buddha.

Aus: Drukpa Kunleg. The divine madman.

Weitere Informationen: http://blog.dwbuk.org/diamond-way-buddhism/lama-ole-nydahl-on-crazy-wisdom/